Martin Schulz

An
Martin Schulz
Vorsitzender der
Sozialdemokratischen Partei Deutschland

                                                                                  Mönchengladbach den, 8.4.2017




Lieber Herr Martin Schulz,
ich habe in den letzten zwei Wochen, nachdem ich Ihnen meinen ersten Brief vom 26.3.2017, geschrieben habe, leider nicht verfolgen können, wie Sie sich über unsere Aussen-Politik geäussert haben. Da man in den Medien diesbezüglich nichts lesen oder hören konnte, nehme ich mal an ,das Sie sich mit kritischen Kommentaren zurück hielten. Immerhin befinden wir uns in einen super Wahljahr. Das kann ich gut Verstehen.
  
    Der von der Nato, illegal geführte Krieg in Syrien ist eine Schande und ein Zeichen politischer Dummheit und, viel schlimmer, politischer Feigheit.
Das unsere Regierung nicht in der Lage ist, und nur sie kann etwas dagegen tuen, dem entgegen zu wirken, zeigt wie wenig Respekt sie der „ Bürger-Meinung“  entgegenbringt.

Und das im einen sehr intensiven Wahljahr. Auf die Frage : „Wieso die AfD so stark werden konnte ?“ ,antworte ich Ihnen. „auch durch verlogene Aussenpolitik“

      Nun, wenn man schon in einen illegalen Krieg verzettelt ist, dann muss man dafür sorgen, das das Volk auch richtig eingestimmt wird und die politische Richtung mitträgt.
 
Vor einigen Jahren habe ich mich durch die Lektüre Adolf Hiltler‘s  „Mein Kampf“ gebissen.
Motiviert durch Joachim C. Fest Biographie „Hitler“ von 1996.
Ich möchte Ihnen, Herr Schulz, hier keine Unterweisung in deutscher Geschichte geben.
 Was mich doch sehr beunruhigt, ist die Tatsache, das sich an der Art und Weise der Regierenden, das Volk auf einen bestimmten Kurs zu bringen, seid 1925 bis Heute nichts geändert hat. Ich deute dies als fehlenden Medienkompetenz unserer Eliten.
 
Auf Seite 198 , Auflage 281-285 von 1935 in „Mein Kampf“ steht folgendes:

Die Aufnahmefähigkeit der großen Masse ist nur sehr beschränkt, das Verständnis klein, dafür jedoch die Vergesslichkeit groß. Aus diesen Tatsachen heraus hat sich jede wirkungsvolle Propaganda auf nur sehr wenige Punkte zu beschränken und diese schlagwortartig so lange zu verwerten, bis auch bestimmt der Letzte unter einem solchen Wort das Gewollte sich vorzustellen vermag.

Auf der Titelseite der Bildzeitung vom Samstag den 8.April 2017 steht:
„Sieben Jahre tat der Westen NICHTS
TRUMP RÄCHT SYRIENS VERGASTE KINDER. „

Oben links, der energischen Blick des Präsidenten Trump. Unten rechts ein Baby mit Sauerstoffmaske.

Erspare mir weitere Kommentare zu dem verlogenen Satz:
„Sieben Jahre tat der Westen NICHTS“

Lieber Herr Martin Schulz, wie lange soll das noch so weiter gehen.??
Es ist an der Zeit, das wir diesem Irrsinn ein Ende setzen und zwar jetzt. Und dies kann nur die Bundesrepublik Deutschland.
   

1. Wir müssen uns als Bundesrepublik Deutschland deutlich von der  Machtpolitik der    Amerikaner, Engländer und Franzosen distanzieren. Und das mit offenen und klaren Worten. Es kann nicht sein, das wir auf unserem Boden einer Aufstockung amerikanischer Soldaten dulden, die von Deutschland aus einen mörderischen, perversen  Dronen-Krieg ekligster Art führen. Das über deutschen Boden Panzer an die Ostgrenzen rollen. Das hatten wir schon mal. Das wollen wir nicht mehr.!!!

2. Reichen sie Wladimir Putin endlich die Hand. Denn er war es doch, der schon vor Jahren dafür plädierte, das Assad nur durch politisch, demokratische Wahlen entmachtet werden kann. Denn so ist er auch an die Macht gekommen. Denn nur das syrische Volk kann über seine Zukunft entscheiden. Nicht der CIA.
Die Amerikanische Aussenpolitik versucht einen Keil zwischen Deutschland und Russland zu treiben. Freundschaftliche Deutsch-Russische Beziehungen ist Amerikas grösster politischer Alptraum.

3. Sorgen Sie dafür, das sich die von der CIA unterstützen Söldner aus Syrien zurückziehen. Unterstützen Sie die Syrienpolitik Russland‘s. Die besonnene Reaktion Putins, auf den illegalen Luftangriff der USA gegen Syrien zeigt doch sonnenklar, das Putin der bessere Gesprächspartner ist. Sollte es in Russland, kurzfristig mal zu einen Machtwechsel kommen. Und der zukünftige Präsident Russland‘s ist vom Schlage eines George W.Bush, David Cameron oder Barak Obama, um nur einige Kriegsverbrecher der letzten Jahre zu nenne, dann gnade uns Gott. Denn dann, ist es nur noch ein kleiner Schritt zum 3. Weltkrieg.

4. Heben Sie bitte, diese irrsinnigen, dummen Sanktionen gegen Russland auf. Ich spreche Sie,Herr Schulz als Sozialdemokrat an, dem es im Magen schlecht wird, wenn er an die Menschen in Russland denkt, die unter diesen Sanktionen zu leiden haben. Denn es ist immer der einfache „Mann“ auf der Strasse den es trifft.

5. Ändern Sie die deutsche Aussenpolitik.
Nicht nur was Syrien und der Nahe Osten anbelangt. Damit unsere Wirtschaft stabil bleibt, brauchen wir gute politische, wirtschaftliche, vor allen Dinge freundschaftliche Beziehungen zu Russland. Dies ist auch wichtig für die Zukunft Europas. Europäische Technologien gepaart mit russischen Ressourcen eröffnen uns neue Perspektiven.
Russland hat die Schnauze voll, von den jahrelangen Demütigungen und Lügen der Nato-Staaten .
Es orientiert zu den Märkten Chinas, Indiens und Asien.Wir verlieren wertvolle Kontakte. Russland und China wird in der Zukunft die Musik spielen und sie auch bezahlen. Und wer bezahlt, bestimmt was gespielt wird.
Vor allem für uns, für Deutschland ,das stärkste Land in Europa, einer der Stärksten auf der Welt, vom Export abhängig,ist die Beziehung zu Russland von entschiedener Wichtigkeit.


Sehr geehrter Herr Schulz, WÜRDE ist ein Wort das Sie wieder in die Politik gebracht haben. WÜRDE ist verwandt mit WERT.
 Es hat etwas mit Rang und Ehre zu tuen.
Geben Sie unserer Aussen-Politik wieder ihre WÜRDE zurück. Denn Lügen lassen sich auf lange Sicht nicht halten und sind politisch sehr gefährlich.
Politikverdrossenheit hat auch damit zu tuen,das Politik , besonders Aussen-Politik seine Würde verloren hat.

Ich wünsche Ihnen alles Gute für Ihre politische Zukunft. Ich kann nur hoffen, dass Sie bis zur Bundestagswahl im September, von Ihren Genossen nicht vollkommen aufgerieben werden.
Das war so Typisch für Ihre Partei in den letzten Jahren.



Mit freundlichen, ehrlich gemeinten Grüßen
Heinrich Birkhoven
Steinbildhauer

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