Eins nach dem Anderen. 2015
Die "erste Idee" ,der  Prototyp liegt bei einem Kunstsammler im Garten. Mitte 2014 hatte ich die Idee.
Was bedeutet die Skulptur   „ Eins nach dem Anderen“.
Der Gedanke kam mir beim lesen eines Artikels über „Multitasking“ ,den ich Anfang 2014 las. Daraufhin, spontan, fertigte ich diese Skulptur und legte sie vor meiner Galerie.

 

Multitasking, Herkunft englisch multitasking, zu: task = Aufgabe
1.   Gleichzeitiges Abarbeiten mehrerer Aufgaben in einem Computer
2.   Gleichzeitiges Verrichten mehrerer Aufgaben.

 

Den Besuchern meiner Ausstellung gab ich folgende Erklärung:
„ Alle Menschen glauben,( wirklich alle), das sie in der Lage sind, mehrere Dinge auf einmal zu erledigen.
Was nachweislich nicht stimmt.
Vom „Alten Fritz“ sagte man, er konnte  lesen,  sprechen und zuhören, zur gleichen Zeit. Mag es ein Mythos sein oder nicht, wer es kann ist genial.
Die Meisten, oder fast alle, können dies nicht. Bilden sich aber ein, sie könnten es.
Die Skulptur transportiert eine Botschaft:  "Eins nach dem Anderen" bedeutet:  weniger negativen Stress.  Jedes Brett und jeder Balken symbolisiert  eine Etappe die Abgeschlossen werden muss, bevor man die Nächste angeht.
Nun,.. Wie auch immer.
 Mein Sohn Sebastian studiert in Wien, an der Akademie für Angewandte Kunst. Er hatte die Idee, mehrere von den Skulpturen anzufertigen und sie in Mönchengladbach an verschiedenen Orten aufzustellen.  Erdacht ,getan.  Der Fotograf  Günter Heimbucher  begleitete uns.  Am 26.Dez. 2015 um 4 Uhr morgens ging's los. 

Kunst verändert den Ort an dem sie aufgestellt wird. Passanten werden neugierig, bleiben stehen. Der Betrachter steht ratlos vor einem Haufen aneinandergereihter Bretter und Balken. Jedes Brett und jeder Balken eine Etappe.

Diese Aktion war von der Stadt Mönchengladbach nicht genehmigt. So wurden die Skulpturen am 28.12.2015 weggeräumt. Da man sich wohl gedacht hatte, das dies keine Willkürliche Aktion war, wurde die Skulpturen gelagert und mir am 29.12.2015  in die Werkstatt gebracht.

 

 

 

 

Denkmal der Bruderschaft St. Sebastianus und St.Vitus Obergeburth Waldhausen

Mönchengladbach. Nicodemstr. -Ecke- Untererstr.

Material, schwarzer indischer Granit. Mittelstele 2.20 m hoch

Das Denkmal wurde März 2013 eingeweiht.

 

 

 

 

September/Oktober 2013

Graphische Gestaltung und Ausführung von lateinischen Bibeltexten. Die Namen der 12 Apostel und den Namen der Gedenkstätte DUC IN ALTUM. Die Schriften wurde an den schon versetzten Wandplatten eingeschlagen und später vergoldet.

Die Gedenkstätte befindet sich in Israel, am See Genezareth.